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Das Eckhaus am Schwedenplatz

AussichtUnser Haus hat viel zu erzählen und ist alt genug, um im Krieg bereits zerstört und danach wieder aufgebaut worden zu sein. Es lag an einem Straßenzug, der zum Donaukanal führte und später zum Schwedenplatz wurde.

 

Aussicht alt

Fast 50 Jahre lang beherbergte es die Dentisten-Praxis von Eduard Solderer, bis 1999 unser Zahnärzte-Team Einzug hielt.

 

 

Wien-Blick - eine Führung von Dr. Stollhof


Wien Blick:
Die wichtigsten Gebäude die vom Panoramafenster aus gut zu sehen sind, habe ich fett unterlegt und in der Anordnung von links nach rechts aufgelistet. Die nicht fett unterlegten Texte beziehen sich auf Gebäude/Orte die mit freiem Auge kaum bzw mithilfe der Kamera gesehen werden können.

Jesuitenkirche
Als im Jahre 1623 Kaiser Ferdinand II die Universität dem Jesuitenorden übertrug, verband er dies mit der Errichtung einer Kirche. So entstand ein frühbarocker Bau mit Langhaus und seitlichen Kapellen. Im Zuge der großen Neugestaltung ab 1703 wurden dann die beiden charakteristischen Türme durch Andrea Pozzo hinzugefügt. Dieser brachte die Fassade in ihre heutige Form und zeichnet auch für die opulente Innenausstattung verantwortlich. Die Kirche ist den beiden wichtigsten Jesuitischen Heiligen Ignatius von Loyola und Franz Xaver, deren Statuen auch die Hauptfassade schmücken, geweiht.

Griechisch - orthodoxe Kirche zur Heiligen Dreifaltigkeit
Nachdem in Wien eine eigene griechisch-orthodoxe Kirchengemeinde begründet wurde, erbaute Peter Mollner in den Jahren 1782 bis 87 die Kirche zur Heiligen Dreifaltigkeit als Saalraum mit Gurtentonne und rechteckigem Chor. Ab 1858 erfolgte der Umbau durch den Architekten Theophil Hansen im „byzantinischem Stil". Mit diesem Sakralbau begründete Hansen seinen Ruf in Wien und wurde einer der bedeutendsten Architekten der Ringstraße.

St. Stephan
Diese wichtigste Kirche Wiens wurde im 12. Jahrhundert begründet und ist in ihrem heutigen Erscheinungsbild mehrheitlich aus dem 15. Jahrhundert stammend. Beiderseits des Haupteinganges - Riesentor genannt - befinden sich die Heidentürme die zu den ältesten erhaltenen Bauteilen des Domes zählen. Die Kathedrale besitzt vier Türme wobei der Südturm mit 136,4 Meter das Wahrzeichen der Stadt bildet.

Haus zum gelben Adler - Hafnersteig Nr.6
Dieses mit einer Marienstatue und davor einer Laterne gezierte erkergeschmückte Barockhaus steht auf einer mittelalterlichen Stadtmauer. Im Hof befindet sich ein gotischer Wohnturm aus dem 13. Jahrhundert mit steilem mit Röhrenziegeln gedeckten Dach. Es ist der einzige Rest eines gotischen Profanbaues in der Inneren Stadt.

Griechisch - orthodoxe Kirche zum Heiligen Georg
Der Kirchenbau stammt in seiner heutigen Form aus dem Jahre 1803 und wurde von Franz Wipplinger als einschiffiger flacher Saalraum mit Chorempore und Kuppel erbaut und 1898 durch Anfügen eines Giebels mit einer Darstellung des Heiligen Georg verändert. Im Gegensatz zur benachbarten griechisch orthodoxen Kirche zur Heiligen Dreifaltigkeit waren die Mitglieder der Georgskirche keine österreichischen Staatsangehörigen sondern unterstanden dem Osmanischen Reich sowie ab 1830 dem Königreich Griechenland.

Rathaus
Dieser neogotische Bau wurde zwischen 1872 und 1883 nach Entwürfen des Architekten Friedrich von Schmidt errichtet und besitzt im Zentrum einen 98 Meter hohen Turm an dessen Spitze sich der über 5 Meter hohe Rathausmann befindet.

Votivkirche
Diese imposante neogotische Kirche wurde nach rund 23jähriger Bauzeit unter der Leitung Heinrich von Ferstels 1879 fertig gestellt. Anlass zu dem Bau war ein Attentat auf den jungen Kaiser Franz Josef welches dieser leicht verletzt überlebte. Die Kirche war als Dankgeschenk der Völker der Monarchie für die Errettung des Kaisers gedacht und wurde durch Spenden finanziert. Die Kirche, deren zwei Haupttürme eine Höhe von 99 Meter erreichen, wurde im Stile der französischen Kathedralgotik aus hartem Sandstein errichtet.

Maria am Gestade
Dieses bedeutende spätgotische Bauwerk entstand ab 1330 hauptsächlich nach Plänen Michael Knabs am Hochgestade eines Armes der damals noch unregulierten Donau. Während der ersten Türkenbelagerung 1529 wurde der berühmte durchbrochene Turmhelm beschädigt und von Benedikt Kölbl zwischen 1534 und 37 wieder aufgebaut. Ende des 18. Jahrhunderts sollte die Kirche, die mittlerweile ziemlich heruntergekommen war, abgerissen werden. Aufgrund der damit verbundenen hohen Kosten ließ man aber davon ab. Ab 1817 begann man mit Renovierungsarbeiten und im April 1820 wurde die Kirche an den Orden der Redemptoristen übergeben, denen die Seelsorge der in Wien lebenden Tschechen übertragen wurde. In dieser Kirche befindet sich das Grab des heiligen Clemens Maria Hofbauer, der schon zu Lebzeiten als „Apostel Wiens" bekannt wurde.

Donaukanal
Der Donaukanal entspricht dem ursprünglichen Hauptarm des Flusses dessen Hauptbett sich heute weiter östlich befindet. Nachdem die erste Regulierung zwischen 1598 und 1600 erfolgte, kam um 1700 die Bezeichnung Donaukanal auf. In der Endphase des Zweiten Weltkriegs war die Gegend um den Donaukanal eine der Hauptkampflinien was zu zahlreichen Zerstörungen führte. Heute bildet der Donaukanal eine wichtige Verkehrsachse und ist Naherholungsgebiet der Wiener.

Ehemaliges Kriegsministerium
Dieser eindrucksvolle Ringstraßenbau wurde zwischen 1909 und 1913 von Ludwig Baumann errichtet. Im Zentrum des Daches befindet sich ein riesiger Doppeladler kupfergetriebener Adler mit 16 Meter Flügelspannweite. Die Fassade zieren Köpfe mit den Kopfbedeckungen der verschiedensten Waffengattungen der k. u. k. Armee. Seit 1952 beherbergt der Bau verschiedene Ministerien, jedoch nicht jenes für Landesverteidigung.

 

 




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